„Ich bin grüne Hauptstadt“

sonne50_1368841943_o„Die Essener sollen 2017 nicht nur dabei sein, sondern mitmachen. Mit einem Logo können sie ausdrücken, dass sie sich mit dem Projekt identifizieren“
So untertitelt die NRZ am 7. Juli den gut gemeinten PR Artikel mit der oben zitierten Überschrift in der Printausgabe für das Projekt Green Capital. Jeder Bürger darf in diesem Sinne das Logo frei verwenden , seine E Mails oder sein T Shirt damit schmücken.
Link zum Online Text: http://www.derwesten.de/staedte/essen/gruene-hauptstadt-praesentiert-logo-zum-mitmachen-id11984169.html

Schöner Links schmückt erst mal den eigenen Antrag, auf dass er beim nächsten mal beraten wird. Denn die nächste Abstimmung im Rat zu verkaufsoffenen Sonntagen in Essen  kommt bestimmt. Weiterlesen

Sandkastendemokratie ohne Sandkasten

Spardiktat für die Kleinsten

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NRZ vom 30.3.2016

Früh übt sich, wer ein Kürzer werden will.
Es erinnert an die zynischen Variationen, des so sinnvoll und demokratisch gedachten Bürgerhaushaltes – bei dem Bürger nicht etwa einen Etat selbständig verwalten, sondern kreative Kürzungsideen bei der Verwaltung einreichen sollen. Nach dem Motto: auf welche Leistung , auf welchen Stadtpark, auf welches Bürgeramt möchtest du lieber verzichten- entscheide selbst – es wird dir in jedem Fall genommen.
Warum soll es den kleinen Nachwuchsbürgern besser gehen, bei ihren ersten Erfahrungen mit der Demokratie.
Schaukel oder Sandkasten – was sollen wir Dir zuerst wegnehmen?

Mitbestimmung und Teilhabe braucht Ressourcen, die genutzt werden und kreative Bürger mündig macht.
Demokratie in den Grenzen der Kürzungskommune gerät zur Pharce.

 

Eine schöne Initiative zur Beteiligungskultur

Schöner Links begrüßt die Pläne der Verwaltung zur Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle für ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe

Die Verbände einzubeziehen und die Helfer mit ihren Fähigkeiten zu erfassen und zu koordinieren, ist genau das was wir brauchen, damit die Kompetenzen der Helfer schnell und sinnvoll verteilt werden.  Die Koordinierungsstelle kann bisherige Kommunikationsprobleme dauerhaft lösen.

Dazu Jujol:

„Wir hoffen außerdem, dass der private Betreiber der meisten Essener Unterkünfte EHC bei der Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle offen und klar kooperiert und damit die kreativen und herzlichen Angebote der Essener auch auf eine „Willkommenskultur“ seitens des Unternehmens treffen.“

„Bürgerschaftliches Engagement und politische Beteiligung gehen Hand in Hand und dafür braucht es zuverlässige Strukturen“.

„Das ist eine richtig schöne Initiative zur Beteiligungskultur“ freut sich Anabel Jujol über die gute Nachricht aus der Verwaltung.