Kfz-Zulassungsstelle: „Technische Panne“ in der Personalplanung

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NRZ und WAZ berichten heute über eine „technische Panne“ in der Kfz-Zulassungsstelle. Überlange Wartezeiten waren die Folge.

http://www.derwesten.de/staedte/essen/wieder-panne-und-lange-wartezeit-in-der-essener-kfz-behoerde-id12348025.html

Die Ratsgruppe Schöner Links sieht als Ursache eine „technische Panne“ in der Personalplanung der vergangenen Jahre.

Essen, 11. November 2016

Pressemitteilung:
Kfz-Zulassung: „Technische Panne“ in der Personalplanung

Eine „technische Panne“ sorgte am Donnerstagvormittag für stundenlange Wartezeiten in der Kfz-Zulassungsstelle in Essen-Steele. Besonders erboste betroffene Bürger, dass sie zunächst keine Auskunft erhielten. Nach Erkenntnissen der Ratsgruppe Schöner Links sind die Ursachen für dieses Ärgernis jedoch vielmehr bei einer „technischen Panne“ in der Personalplanung zu finden.

„Auch ohne „technische Panne“ sind überlange Wartezeiten in der Kfz-Zulassungsstelle die Regel“, erklärt Schöner Links-Ratsfrau Janina Herff. „Bis 2010 konnten Bürger davon ausgehen, dass sie ihr Anliegen binnen einer Stunde erledigen können, heute müssen sie mehrere Stunden einplanen und entsprechend einen halben Tag Urlaub nehmen. Bürger- und arbeitnehmerfreundlich ist dies sicher nicht.“

Ursache hierfür ist der 1.000-Stellen-Beschluss des damaligen Viererbündnisses aus CDU/Grünen/FDP/EBB durch den auch in der Kfz-Zulassungsstelle eine Reihe von Stellen wegfielen. Waren es früher fünf Teams, die Anträge der Bürger entgegennahmen und bearbeiteten, sind nach den Kürzungsmaßnahmen nur noch vier Teams im Einsatz.

„Die jetzige Situation nicht nur in der Kfz-Zulassungsstelle in Steele ist eher einer „technischen Panne“ in der Personalplanung des Viererbündnisses geschuldet“, kritisiert Herff. „Dabei war es absehbar, dass derart massive Personalkürzungen nicht ohne Folgen für die Bürger bleiben.“

Die Ratsgruppe Schöner Links wird auch nachfragen, inwieweit die „technische Panne“ von Donnerstag letztlich Kürzungen auch beim Personal geschuldet ist. So soll es mittlerweile üblich sein, dass neue EDV-Systeme nicht mehr am Wochenende, sondern nachts unter der Woche, faktisch im laufenden Betrieb, aufgespielt werden. „Dass dieses Vorgehen zu unliebsamen Überraschungen am nächsten Morgen, im Arbeitsbetrieb, führen kann, liegt auf der Hand“, so Herff abschließend.

 

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