Wer hat das schönste ALIBI weit und breit?

In der Gladbecker Straße 10 in ESSEN gibt es seit Februar einen Freiraum für gelebte Utopien und linke Experimente, Kulturphantasien und politische Perspektivwechsel.

Wir freuen uns über diese inspirierende Wohngemeinschaft und auf gemeinsame Aktionen und Diskussionen.

affen

Das Selbstverständnis vom ALIBI teilen wir gerne mit Euch:

„Das ALIBI soll die Stadt um einen Ort bereichern, in dem linke Politik lebendig wird und darüber hinaus Menschen zur sozialen und kreativen Aneignung ihres Lebensraumes ermutigen. Wir wollen eine kollektive Kultur entwickeln, mit verspielten Ordnungen statt Hierarchien, ohne Ausbeutung und Leistungsdruck und über Geschlechts- und Herkunftsgrenzen hinweg.
Wir möchten Menschen versammeln, denen daran gelegen ist, Strukturen von Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung zu hinterfragen und abzubauen und die ihr Handeln demnach an dem Ideal einer herrschaftsfreien Gesellschaft ausrichten. Ob jetzt anarchistische, kommunistische, sozialistische, sonstwelche Theorien oder die Liebe allein dafür am zielführendsten sind, steht zur Diskussion.
Wir möchten Leute ansprechen, die ihre politische Meinung möglichst nicht als identitätsstiftende Rüstung vor sich hertragen um unter ihresgleichen zu bleiben, sondern offen sind für den Austausch mit Menschen, die sich vielleicht mit bestimmten Themen viel mehr oder weniger oder noch garnicht beschäftigt haben.
Undogmatisch und spektrenübergreifend wollen wir einladen in politisches Denken und Handeln und auch Anlaufpunkt für Menschen sein, die nicht mit allen ideologischen Wassern gewaschen sind, die verletzbar bleiben wollen.
 Es soll klar sein, dass sich alle im Prozess befinden.
Wir werden uns in Widersprüchen bewegen und streiten. In Anerkennung konstruktiver Auseinandersetzung zwischen Mensch und Mensch. Mit Raum für sinn- und nutzloses und Köpfen und Herzen voll Unfug, Spass & Widerstand.“

Die Studentenzeitung Akduell fasst unsere Beziehung zum ALIBI mit schönen Zitaten zusammen:

„Eine lebendige Gesellschaft, ein Lebensraum, braucht aber die Beteiligung ihrer Bevölkerung. Dafür braucht man sichtbare Experimentierräume, findet Anabel Jujol. „Freiräume, wo Utopien ausprobiert werden, wo auch daran gescheitert werden kann, wo ausprobiert wird, wie unkommerzielle Projekte verwirklicht oder wie alternative kulturelle Experimente gemacht werden können.“

1_3 (1)Zusammen mit Janina Herff bildet sie die im Oktober gegründete parteilose Ratsgruppe Schöner Links, die sich die Räume in der Gladbeckerstraße mit ALIBI teilt. Alle Entscheidungen der Arbeit ALIBIs betreffend werden unabhängig von der Ratsgruppe in einem basisdemokratischen Plenum, das jede zweite Woche stattfindet, beschlossen. „Man muss nicht mit unserer Ratsgruppe sympathisieren. Wenn hier jemand sagt: Links was ist das? Oder: Parlamentarische Politik, oh Gott, hör mir damit auf. Diejenigen sind hier genauso willkommen“, sagt Janina Herff.

Schnittmengen zwischen ALIBI und Schöner Links bestehen trotzdem einige und diese wollen von beiden Seiten genutzt werden, sei es Feedback und ein Reflexionsraum für die Ratsgruppe als auch Einblicke in die parlamentarische Politik für die ALIBIs.“

http://akduell.de/2016/02/alibi-fuer-unfug-spass-und-widerstand/

ALIBI Angebote werden stetig erweitert.
Die nächste Party kommt bestimmt.
Die Eröffnung am 27.2.16 hat vielen Hundert Menschen viel SPAß gemacht.
Kommt recht bald wieder:
Alle Infos und Termine:
http://alibi-essen.de/
Veröffentlicht in: Neues

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