Umbau statt Neubau

Mit günstigen Neubauten für Flüchtlingsunterkünfte auf neu erschlossenem Bauland auf der grünen Wiese will der Oberbürgermeister die „wachsende Stadt“ ausbauen und gleichzeitig die Zeltdörder schnellstmöglich abbauen. Das  Anliegen ist grundsätzlich gut und richtig, der wachsenden Stadt Raum zu geben und die geflüchteten neuen Einwohner gut unterzubringen und damit schneller zu integrieren.

Dabei ist eine Nachverdichtung im urbanen Raum aus wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Gründen vorzuziehen. Langfristig braucht Essen mehr bezahlbaren Wohnraum und einen Stadtentwicklungskonzept, was soziale und klimapolitische Ziele verknüpft.
Unser Antrag für  den Sozialausschuss und den Rat im Dezember  lautet deshalb:

die Ratsgruppe SCHÖNER LINKS beantragt, der Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration
möge empfehlen, der Rat der Stadt möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, vorrangig die Anmietung bzw. den Ankauf nicht genutzter (Gewerbe-)Immobilien zu prüfen und diese für die Unterbringung von Flüchtlingen herzurichten.
Begründung erfolgt mündlich

stadtplanunginEssen
Stadtplanung in Essen, 1966 , Limbecker Platz – eine ewiger Umbau

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