Alle Jahre wieder oder zu Fuß zum sonntagsfreien Einkauf?

Green Capital – act as if you change oder kommunalpolitische Alltagsentscheidungen im grünen Wandel

Alle Jahre wieder entscheidet der Stadtrat über die verkaufsoffenen Sonntage und Grundsatzdebatten werden mehr oder weniger ausführlich geführt.
Als kleine Oppositionsgruppe kann man den weitgehend gesellschaftlichen Konsens und die erheblichen Interessen des Einzelhandels nicht aushebeln oder umfassend beeinflussen.
Aber ein Paradigmenwechsel kommt nicht von heute auf morgen und manchmal zählt das „WIE“ etwas gemacht wird,  genauso viel wie das „OB“ etwas entschieden wird.
Mit dem Anspruch auch kleine Änderungen zu einer schönen grünen Stadt beitragen zu können, haben wir diese Idee in den Rat eingebracht:

Im Rahmen der Vorbereitung auf die Grüne Hauptstadt Europas 2017 wird ein Strategiekonzept entwickelt, um die klimapolitischen Ziele aus dem „Integrierten Energie- und Klimakonzept der Stadt Essen“ mit dem Ziel der Stärkung der Essener Mittelzentren beispielsweise im Rahmen der Verkaufsoffenen Sonntage, zu verknüpfen.
Hierzu werden im Rahmen der Projektgruppe „Green Capital“ unter Einbeziehung der Bezirksvertretungen und der örtlichen Werbegemeinschaften Vorschläge entwickelt, die Themenfelder „Meine Wege in der Stadt“ und „Mein Einkauf“ konzeptionell mit den Verkaufsoffenen Sonntagen zu verbinden.

Eine ganz schöne Idee befand man und nun wird im nächsten Umweltausschuss das Thema diskutiert. Könnt ihr Euch vorstellen an verkaufsoffenen Sonntagen , das Auto stehen zu lassen und mit der Bahn oder dem Rad die Steeler Gesundheitstage zu besuchen?
Wäre ein Teil der Frankenstraße am verkaufsoffenen Sonntag als autofreie Zone einen Spaziergang wert? Könnte ein Shopping-Event ein nachhaltiges grünes Erlebnis werden?
Was sagt Ihr?

 

 

Verkaufsoffene_Sonntage

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