Offener Brief von Geflüchteten an den Essener Oberbürgermeister

Bei mehreren Treffen mit Geflüchteten, die in Essener Einrichtungen / sogenannten Zeltdörfern untergebracht sind, haben die Bewohner ihr dringendes Anliegen formuliert:
Verbindliche,  möglichst schriftliche Informationen zum Asylprozedere und zur Unterbringung.
Undurchsichtige und widersprüchliche Informationen machen den Geflüchteten besonders zu schaffen, wenn es um ihr Verfahren und alle Fragen zum Ablauf  geht. Aber auch zu Hausordnungen, Besuchsrecht , Hygieneplänen, Gesundheitsversorgung und simplen Informationen rund um die Unterbringung in Essen gibt es viele Fragen.

Die Bewohner der Flüchtlingsdörfer haben sich dazu entschlossen einen Brief zunächst auf Englisch/Arabisch und durch einen Übersetzer auf Deutsch zu formulieren, um ihr Anliegen dem neuen Essener Oberbürgermeister zur Amtseinführung zu übergeben.
Ca. 120 Unterschriften haben sie dafür gesammelt.
Um den Fragen und Wünschen inhaltlich im Rat Raum zu geben, haben wir mit der Gruppe Schöner Links eine Aktuelle Stunde angemeldet:
„Informationsmanagement in der Essener Asylpolitik“ und Janina Herff hat aus dem Brief zitiert, das Anliegen zusammengefasst und das Schreiben inklusive der 120 Unterschriften übergeben.
Später meinte OB Kufen süffisant, wer ihm einen Brief zukommen lassen möchte, brauche dafür nicht in die Ratssitzung zu kommen.

Den Brief haben wir hier als Bild und auch als PDF:
Offener-Brief-an-den-Buergermeister-und-die-Verwaltung

Offener Brief an den Bürgermeister und die Verwaltung

Ein Gedanke zu „Offener Brief von Geflüchteten an den Essener Oberbürgermeister

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.